T
linie16
heimatgesch

Seinen großen Landbesitz teilte das Kloster Lorsch in einzelne Gemarkungen auf, die an Vasallen aus adeligem Haus zu Lehen gegeben wurden. Im elften Jahrhundert vergab der Fürstabt von Lorsch zwölf solcher Fahnenlehen, deren Vögte sich befestigte Wohnsitze auf sicher gelegenen Bergrücken erbauten.

Als Burgvögte eingesetzt, hatten diese die Klostergüter zu verwalten, für die Abgaben zu sorgen, und sie mussten für die fürstliche Abtei auch die Dienstmannen zum Reichsdienst stellen. Einzig die Starkenburg und das Castrum Winenheim dienten dem Eigenschutz des Reichsklosters Lorsch und waren mit Dienstmannen und Söldnern besetzt, die oftmals wechselten, damit seitens der Bediensteten ja keine Wünsche aufkamen, sich  am Klosterbesitz schadlos  zu halten.

Man munkelt, dass vor etlichen Jahrzehnten so die Slirburc dem Kloster entfremdet wurde und seit dieser Zeit werden die Vogteirechte stets vom Abt des Klosters neu und für einen bestimmten Zeitraum vergeben.

Wir schreiben das Jahr 1180, zum Burgvogt für die hiesigen Klosterbesitzungen wurde in diesem Jahre unser Hauptmann Markus von Winenheim

von Abt

sigehard_k

feierlich ernannt. Als Amtssitz wurde uns das Castrum Winenheim zugewiesen. Seither haben wir auf dem festen Hause Wohnung genommen und gehen als Dienstmannen des Reichsklosters unseren vielfältigen, auferlegten Tätigkeiten und Verpflichtungen nach.

 

Bei uns ist jeder willkommen, die Probezeit beträgt ein Jahr, danach entscheidet die Gemeinschaft über  eine Aufnahme.

   Impressum     

(c) die Dienstmannen zu Winenheim 2008/2009